Bierglossar

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Schroten Nennt man das Aufbrechen und Zerkleinern der Malzkörner zu Beginn des Brauprozesses. Dies geschieht, damit die im Korn enthaltene Stärke mit dem Wasser in Verbindung treten kann. Für den weiteren Prozess des Brauens benötigt man jedoch nach wie vor das ganze Korn inklusive der Spelzen (Hüllen).

Spéciale Eine belgische Antwort auf die im späten 19. Jahrhundert einsetzende Beliebtheit von Pilsner und Pale Ale Bieren. Ein helleres und klareres Bier als die bis dahin bekannten dunklen und naturtrüben Sorten. Es ist typischerweise dominant malzaromatisch mit dezenten Hopfen & Hefenoten.

Schwarzbier Im Vergleich zum Dunklen, haben wir beim Schwarzbier ein sehr schlankes, leicht trinkbares und elegantes Bier. Es hat meist nur 5% Alkohol und feine Noten von Schokolade, Kaffee oder Kakao, ohne dabei schwer zu wirken. Feine Röstaromatik in einem an Pils erinnernden Körper mit einer deutlichen Hopfenbittere machen diese Spezialität zu einem ausserordentlich angenehmen Trinkgenuss.

Stout Man verbindet Stout häufig mit Irland (Guiness). Ursprünglich ist es aber eher als starke Variante des englischen Arbeiterbieres bekannt. So wurde es als sehr nahrhaftes Bier für die schwer arbeitenden Hafenarbeiter angeboten. Ein Stout riecht und schmeckt nach Kaffee, Schokolade und zeichnet sich durch eine dicke, dichte und cremigen Schaum aus.