Bierglossar

M

Malz Malz ist durch Mälzung gekeimtes und getrocknetes Getreide (Gerste, Weizen, Roggen, Dinkel, Mais...) Getreide wird in Wasser eingeweicht und bei gleichbleibender Temperatur zum Keimen gebracht. Nach etwa 5-7 Tagen wird die Keimung (bevor der Keimling bildet) durch schonendes Trocknen, dem Darren, beendet. Das Malz ist nun lagerfähig. Das Malz ist im Bier verantwortlich für die Farbe und den Charakter des Bieres. Die Aromen sind vielfältig und gehen von Getreide, Nuss, Honig und Früchten bis hin zu Kaffee, Kakao und Rauch.

Maischen Das Malzschrot wird mit Wasser vermischt. Dieser Getreidebrei wird nun erhitzt damit sich die Stoffe aus dem Malz im Wasser lösen. Die Aktivierung der einzelnen Prozesse zur Aufspaltung der Stärke- Zucker- und Eiweismoleküle, findet bei verschiedenen Temperaturen statt. Man erhitzt den Brei auf eine bestimmte Temperatur und hält diese dann für eine gewisse Dauer, bevor man einen weiteren Temperatursprung macht. In der Fachsprache des Brauers nennt man diese Temperaturstufen „Rasten“

Märzen Ist ein bayrischer Bierstil, der sich in der charakteristischen Bernsteinfarbe präsentiert. Der Geschmack geht nun eher in die Richtung von Karamell, Brot und Nuss. Eine spürbare Bitternote kann ebenfalls wahrgenommen werden. Achtung! In Österreich bezeichnet man ein Märzen als ein mildes, helles Lagerbier.