Bierglossar

A

​Ale Englisches obergäriges Bier, das in den verschiedensten Varianten auf den Markt kommt (Real Ale, Brown Ale, Indian Pale Ale, Pale Ale, Mild Ale, Bitter). Die einzelnen Biere unterscheiden sich regional sehr stark.

​Alkoholfreie Biere Der maximal zulässige Alkoholgehalt liegt bei 0,5 Vol.-Prozent, eine Größenordnung, die sich auch in anderen alkoholfreien Getränken nachweisen lässt. Alkoholfreies Bier wird entweder als Schankbier eingebraut (Stammwürze: 7,5 Prozent) mit anschließender ganz kurzer Angärung (ober- oder untergärig) bei möglichst niedrigen Temperaturen oder aber aus normalem Vollbier hergestellt, und zwar durch möglichst schonenden Alkoholentzug mittels Osmose, Dialyse, Vakuumdestillation oder Dünnschichtverdampfung. Es zeichnet sich aus durch sehr günstige ernährungsphysiologische Eigenschaften. Gut geeignet als Sportlergetränk, da zum Blutserum isotonisch bzw. hypotonisch (Biere mit gestoppter Gärung).

​Alkoholgehalt Der Alkoholgehalt eines Bieres ergibt sich aus seinem Stammwürzegehalt. Während der Gärung verwandelt die Hefe einen Großteil der Stammwürze zu Alkohol. Normale Vollbiere weisen einen Alkoholgehalt von 4,5 bis 5 Vol.-Prozent auf, Leichtbiere von 2,5 bis 3,0 Vol.-Prozent, alkoholfreie Biere von maximal 0,5 Vol.-Prozent. Bockbiere bringen es auf über 7,0 Vol.-Prozent.

​Altbier Obergärige Bierspezialität aus dem Raum Düsseldorf. Eingebraut mit dunklen Gerstenmalzen, in der Regel stärker gehopft, vergoren mit speziellen obergärigen Hefestämmen, zeichnen sich die Altbiere durch einen eher volleren und kräftigeren, hopfenbetonten Geschmack aus. Der Alkoholgehalt liegt im Rahmen der Vollbiere.

Anstellen Zugabe von Hefe zur Bierwürze, Beginn der Gärung.

Aromahopfen Hopfen, der dem Bier weniger Bittere, dafür mehr Aroma verleiht.

Ausschlagen Nach Beendigung des Kochvorgangs wird die Würze ausgeschlagen. Man trennt die festen Stoffe von der Würze. Dies geschieht in der Regel in einem Whirlpool, oder in der Sudpfanne selbst. Durch den Wirbel setzen sich Eiweisse, Schwebstoffe und Restbestände des Hopfens ab und die nahezu reine Würze kann abgelassen werden.